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Schulden in Korschenbroich: - das sind pro Einwohner! (Details)
Gabriele Parting und Hanns-Lothar Endell

Willkommen

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben - auf die Internetseite der Aktiven Bürger Gemeinschaft - Die Aktive in Korschenbroich.
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Mit "aktiven" Grüßen
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Gabriele Parting
Vorsitzende
Hanns-Lothar Endell
Fraktionsvorsitzender

Die Aktive befürwortet das Seniorenwohnheim an der Friedrich-Ebert-Straße

Die Ratsmitglieder der Aktiven Bürger Gemeinschaft haben sich einstimmig – wie alle anderen Ratsmitglieder auch - für den Verkauf des 8.000 qm großen Grundstücks an der Friedrich-Ebert-Straße an den Investor „Janßen Grundstücksgesellschaft mbH Bremen“ ausgesprochen.

Das haben wir aus gutem Grund und nach vielen erfolgten Diskussionen und Überlegungen heraus getan.

Die Aktive weiß, dass dieser Verkauf, mit dem Ziel, dort ein Seniorenwohnheim zu errichten, umstritten ist.

In Korschenbroich gibt es bisher jedoch keine vergleichbaren Wohnungen mit Betreuungsangebot. Diese sollen hier entstehen. Die Nähe zur Bahn ermöglicht komfortable Mobilität ohne PKW und die Nähe zur Innenstadt bietet die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gleich vor der Haustür.

Der S-Bahnhof wird ab dem nächsten Jahr barrierefrei umgebaut und wird bis zur Fertigstellung des Wohnheims fertig sein.

Das angeschlossene Pflegeheim deckt die Lücke an Pflegeplätzen, die in Korschenbroich in Folge des demografischen Wandels entstehen wird. Der prognostizierte Bedarf an Heimplätzen in Korschenbroich beträgt im Jahr 2020 nach einer Studie des Rhein-Kreises Neuss 93 Plätze. Im Jahr 2025 werden es bereits 149 Plätze sein.(Stand März 2011).

Sollten Pflegebedürftige die Kosten nicht in voller Höhe selbst zahlen können, so muss die Differenz zur Selbstzahlung für Korschenbroicher Bürger vom Rhein Kreis Neuss gezahlt werden - das gilt aber auch, wenn ein Heimplatz außerhalb des Stadtgebietes belegt wird.

In umgekehrtem Fall zahlt die Kommune des letzten Wohnortes für Nicht-Korschenbroicher, wenn z. B. Senioren aus Mönchengladbach hier wohnen werden, dann wird der Haushalt des Rhein-Kreises Neuss nicht belastet.

Der Investor ist an die Stadt herangetreten, da dieses Grundstück die ideale Größe für ein solches Projekt bietet – es gibt keine vergleichbare Alternative in Korschenbroich.

Optisch wird das Bahnhofsumfeld weiter aufgewertet. Nach dem Bau der Einfamilienhäuser auf dem ehemaligen Alux-Gelände wird nun auch dieses Areal ansprechend gestaltet. Die Stadt hat außerdem die Möglichkeit, auf die Gestaltung Einfluss zu nehmen.

Der Investor allein trägt das wirtschaftliche Risiko, das er bei einem Projekt dieser Größenordnung sicher genau bedacht hat. Die Janßen Grundstücksgesellschaft verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Seniorenheimen, viele vergleichbare Objekte existieren bereits in Bremen und NRW. Außerdem werden in Korschenbroich neue Arbeitsplätze geschaffen.

Nicht zuletzt konnte die Stadt einen Verkaufserlös von 200 Euro/qm plus Abbruchkosten für ihre Bürgerinnen und Bürger erzielen. Das ist ein Vielfaches des Erlöses als Gewerbefläche (ca. 80 Euro).

Für einige Kritiker sprechen vor allem die Lage an der Bahn und der Friedrich-Ebert-Straße gegen das Seniorenheim.
Die Bewohner werden jedoch vor Lärm mit Schallschutzmaßnahmen geschützt. Die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
Die Querung zur Innenstadt über die Friedrich-Ebert-Straße muss neu geplant und angepasst werden, das wird im Zuge der Planungen durch ein Verkehrsgutachten genau zu betrachten sein.

Fazit
Man muss den Standort nicht gut finden, aber wer dort nicht wohnen will, muss es auch nicht. Jeder kann und soll für sich und seine Angehörigen selbst entscheiden. Aber es gibt mit dem neuen Seniorenhaus eine weitere Alternative zu den bestehenden Angeboten in Korschenbroich.

Links
Präsentation des Investors
Pressemitteilung der Stadt

Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen (Hausanschlüsse) in NRW

Nachdem die Landesregierung von NRW die Dichtheitsprüfungen der privaten Hausanschlüsse in einem nur für das Land NRW verbindlichen Gesetz beschlossen hat, dürfte in wenigen Wochen auch die Entscheidung darüber fallen, in welcher Form und in welchem Zeitrahmen die Prüfung erfolgen muss.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden trotz vieler fundierter Proteste, alle Gebäude innerhalb von Trinkwasser-schutzgebieten betroffen sein. Das klingt zunächst für die Bürger erfreulich, würde aber in Korschenbroich tatsächlich das gesamte Stadtgebiet erfassen.

Erst die Beschränkung der Dichtheitsprüfung auf den "chemischen" Schutz des Trinkwassers, d.h. auf die hierfür vorgesehene Schutzzone lll A, wäre eine sinnvolle und den Menschen erklärbare Lösung. Die Trinkwasserschutzzone lll A ist mit einem Radius von ca. 2 km um die Trinkwasserförderung deutlich kleiner als das Einzugsgebiet insgesamt und bietet trotzdem einen ausreichenden Schutz vor „chemischen“ Verunreinigungen.

Außerdem hat die Politik mit den Ausführungen der Schutzzonenverordnung für die Zone lll A eine Rechtsgrundlage für die Dichtheitsprüfung. Bei einer Ausdehnung der Prüfung auf das gesamte Einzugsgebiet ist diese Rechtsgrundlage nicht mehr gegeben, da dieses Gebiet lediglich der mengenmäßigen Absicherung des Grundwasservorkommens dient und nur die Errichtung von Sondermülldeponien und Kernkraftwerken verboten sind.

Informationen zu den Wasserschutzzonen erhält man im Internet beim Rhein-Kreis Neuss.

Besonders im ländlichen Raum wird die Ausweitung der Prüfpflicht auf das gesamte Wasserschutzgebiet äußerst kritisch gesehen, wo doch allzu häufig Tonnen von Gülle und Klärschlamm quasi vor ihrer Haustür ausgebracht werden oder auch Friedhöfe im gleichen Schutzgebiet liegen, in dem für den Bürger die Prüfpflicht gilt.

Die Bürger erwarten von der Landespolitik, dass für sie und die Landwirtschaft ein gleichwertiger Trinkwasserschutz festgelegt wird. Sollte das nicht gelingen ist nun wahrhaftig Politikverdrossenheit landesweit vorprogrammiert und das über eine sehr lange Zeit, zumindest so lange die Menschen zur Dichtheitsprüfung gezwungen werden.

Im Übrigen sind schon Notverkäufe von Immobilien wegen der hohen Sanierungskosten bekannt und drohen zur Regel zu werden. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund überzogener Auflagen und dem mangelnden Mut, Fehlentscheidungen der Vergangenheit zu korrigieren.


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